Haltung & Umwelt

Haltung

Die Wagyu Rinder leben in einer klassischen Mutterkuhhaltung. Nach der Geburt kommen sie zusammen mit ihrer Mutter in eine Abkalbebox, wo sie ungestört für sich sein können. Das dient zur besseren Überwachung von Mutterkuh und Kalb und ermöglicht einen guten Bindungsaufbau. Sie werden mit frischem Heu sowie einer Mischung aus Gras- und Maissilage gefüttert. Nach dieser ersten Zeit werden sie mit der Herde im Freilaufstall vereint. Dort geniessen sie vom Frühling bis zum Herbst den Auslauf auf der Weide.

Fleisch

Meine Passion für die Haltung von Wagyu-Rinder entwickelte sich noch während meiner Erstausbildung als Koch. Schon damals interessierte ich mich für diese exklusive Fleischrasse. Erst viel später mit der Übernahme des Hofes realisierte ich diesen Wunsch und begann im Jahr 2018 mit der Züchtung von Wagyu Rindern mittels gekaufter Embryonen. Eine Reise nach Japan zum Ursprung der Fleischrasse faszinierte mich sehr und bestärkte mich in meiner bereits angefangenen Züchtung.

Heute besteht meine Wagyu-Herde aus 12 Tieren - 3 Kälber, 3 Rinder, 2 Ochsen, 4 Kühe. Als Vorstandsmitglied des Schweizerisches Wagyu Zuchtverein kann ich mithelfen, das Zuchtziel dieser Rasse zu bestimmen und im Allgemeinen die Wagyu Rinder in der Schweiz bekannter zu machen.

Ich schätze den regen Austausch mit anderen Züchtern – gemeinsam können wir vom Wissen untereinander profitieren und Lernen. Möchten Sie mehr über diese exklusive Fleischrasse und den Ursprung erfahren, empfehle ich Ihnen einen Besuch auf der Homepage vom Schweizerischen Wagyu Zuchtverein.

Wichtig bei der Züchtung der Rinder ist mir eine artgerechte Haltung, kurze Schlachtwege und eine regionale Vermarktung der Produkte. Ganz nach dem Motto «from nose to tail», sollen möglichst alle Fleischanteile eines Tieres weiterverarbeitet und verwertet werden können.

Umwelt

Nebst der artgerechten Haltung der Tiere liegt mir auch die Umwelt sehr am Herzen. So bestehen 23.5 % unserer Flächen aus Ökoflächen. Dies übersteigt die vom Bund vorgegebenen 7% um ein Vielfaches.

Dem Futter mischen mir den Zusatz Agolin – ein natürliches Pflanzenextrakt bei. Dadurch wird die Methanbildung bei der Kuh reduziert und trägt zu geringeren Umweltbelastung bei.